Organisation und Struktur

Die Organisation der Akademie basiert auf dem Prinzip, dass Stipendiaten Verantwortung für Stipendiaten übernehmen. Ausdruck findet dies beispielsweise in der Umsetzung von eigenen Ideen in Projekten, Taskforces und Gremien. Die Junge Akademie setzt sich aus vier Clustern zusammen:

Zum einen gibt es die Stipendiaten eines jeden neuen Jahrgangs, die in Teams an selbstgewählten Fragestellungen zwanzig Monate lang arbeiten.  Die Palette an Ideen ist breit und unterstützt wird alles, was in dieser Zeit realisierbar erscheint. Hierbei wird die Verantwortung eingefordert, Ideen nicht nur zu träumen, sondern Hürden auf dem Weg zum Ziel zu nehmen und den gesamten Prozess zu erleben. Die Akademie unterstützt dabei finanziell, ideell und mit Weiterbildungsangeboten.

Im Rahmen der Projekte setzt ein weiteres Cluster an: Tutoren – zumeist Stipendiaten aus höheren Jahrgängen – und Mentoren, aktive und/oder emeritierte Professoren, begleiten die Gruppen bei ihrer Arbeit und leisten organisatorische und inhaltliche Unterstützung. Gerade die Mentoren geben mit ihrer langjährigen Berufserfahrung wichtige Ratschläge und regulieren Arbeitsprozesse, wenn die Gruppen an die Grenzen ihrer Möglichkeiten gelangen.

Auf der dritten Ebene geht es um die Vernetzung der Stipendiaten. Die neu aufgenommenen Stipendiaten sollen nicht unter sich bleiben, sondern in die Familie der TUM: Junge Akademie aufgenommen werden. Mit diesem Ziel haben sich Taskforces aus der Mitte der Studierenden gegründet und leisten einen zentralen Beitrag für die Verbindung unter den Stipendiaten.

Auf der vierten Ebene, dem Advisory Board, werden wesentliche Entscheidungen zur Grundausrichtung der Akademie, Vernetzung der Aktivitäten, Auswahl der neuen Mitglieder und nicht zuletzt die Repräsentation innerhalb der Universität getroffen. Das Advisory Board besteht aus dem Direktor, aktiven und ehemaligen Professoren sowie den Sprechern der Studierenden und der Alumni der TUM:Junge Akademie.

Eine Brücke zwischen den Ebenen bildet das Board of Members, in dem sich Vertreter aller Gruppierungen regelmäßig austauschen. Auf diese Weise erneuert sich die Akademie stetig aufs Neue und wächst zu einem dynamischen und großen Netzwerk heran.

Insgesamt sind diese Ebenen – das Engagement in konkreter Projektarbeit, die Übernahme von Tutoren- und Mentorenschaften, die Selbstorganisation in Taskforces und die beiden Boards – eng miteinander verbunden. Sie bilden gemeinsam eine Struktur, die es ermöglicht Ideen der Stipendiaten in allen Bereichen zu verwirklichen.